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Soziales?! Zu teuer. Kann weg. 
 

Die Welt steht Kopf. Wieder einmal.
Eine Krise jagt die nächste, und jedes Mal heißt es: „Wir müssen Geld in die Hand nehmen.“ Deckeln, subventionieren, entlasten, aufrüsten – irgendetwas muss immer sofort passieren. Milliarden fließen in Verteidigung und Infrastruktur.
So weit, so nachvollziehbar.

Doch gleichzeitig wissen wir alle: Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Und selbst wenn er über Konstrukte wie Sondervermögen scheinbar zweimal ausgegeben wird – unendlich lässt sich das nicht fortsetzen.

Und dann beginnt die Suche nach Einsparungen. Schnell, reflexhaft, fast schon automatisiert. In Stadtratssitzungen und Kreistagsprotokollen liest man immer wieder, die Kosten für „Soziales“ würden explodieren. Ein Narrativ, das sich gut verkauft.
Denn viele Menschen wissen gar nicht, was „Soziales“ eigentlich bedeutet. Sie sehen nur große Zahlen, aber nicht die Gesichter dahinter. Nicht die Geschichten. Nicht die Schicksale.

Währenddessen wird längst gekürzt – und zwar dort, wo es am meisten wehtut: in Kindergärten, in Schulen, in der Jugendhilfe, in der Pflege.
Wir spüren das jeden Tag.
Verhandlungen werden härter, jeder Cent wird dreimal umgedreht, jede Leistung infrage gestellt. Am Ende bleibt weniger übrig für Rücklagen, Investitionen oder angemessene Gehaltssteigerungen. Weniger von allem, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Und wer zahlt den Preis?
Diejenigen, die keine Lobby haben.
Kinder. Jugendliche aus schwierigen Familien. Pflegebedürftige ältere Menschen.
Sie verlieren doppelt: Sie bekommen weniger Hilfe – und kaum jemand merkt es.

Oder haben Sie zum Beispiel mitbekommen, dass es in ganz Deutschland nur noch eine Klinik mit 25 Plätzen für aktuell ca. 200.000 suchtkranke Jugendliche gibt? 

Wahrscheinlich nicht, weil die meisten von uns (zum Glück) kaum Berührungspunkte mit dieser Thematik haben. Aber diese Berührungspunkte könnten mehr und häufiger werden. 

Denn die Folgen von weniger Therapie, weniger psychologischer Unterstützung, weniger sonderpädagogischen Angeboten, weniger Qualität in Kitas und Schulen, weniger Chancen auf Begegnung, Bildung, Teilhabe und Integration – sie werden uns alle einholen.
Nicht irgendwann.
Sondern bald.

Ja, wir geben viel Geld für Soziales aus.
Aber jede*r von uns kennt mindestens eine Geschichte, in der schon heute klar ist, was passiert, wenn eine bestimmte Leistung wegfällt.
Ein Kind, das plötzlich durchs Raster fällt.
Eine Familie, die ohne Unterstützung zerbricht.
Ein alter Mensch, der seine Würde verliert, weil niemand mehr Zeit hat.

Was wäre, wenn wir diese Geschichten erzählen?
Wenn wir das Licht dorthin richten, wo sonst Schatten ist?
Wenn wir zeigen, was „Soziales“ wirklich bedeutet – und was passiert, wenn man es kaputtspart?

Lassen Sie uns erzählen:
Vom Erzieher, der in der Sozialpädagogischen Familienhilfe jeden Tag versucht, ein Zuhause zu retten.
Von der Kita-Leitung, die Eltern durch den Dschungel der Eingliederungshilfe begleitet.
Von der Schulsozialarbeiterin, die Schulmaterialien organisiert, damit Kinder am Unterricht teilnehmen können.
Von der Pflegefachkraft, die hilft Gelder zu beantragen, damit alte Menschen zu Hause bleiben dürfen, statt ins Seniorenheim zu müssen.

Wir haben eine Lobby.
Wir sind eine Lobby.
Nutzen wir sie – für uns und für die Menschen, die uns anvertraut sind.

 
 
Aktuelles aus dem Jugendsozialwerk
Unternehmenslauf 2026
 

Erfurt. Im letzten Jahr abgesagt wegen Wetter. Am 10.6.2026 sind wir wieder am Start!

 

Der Thüringer Unternehmenslauf RUN ist seit Jahren vor allem eins: 

Ein Treffpunkt für all jene von uns, die richtig Bock haben, gemeinsam was zu bewegen.

In diesem speziellen Fall: Uns selbst. 

 

Jeder JSW-Mensch, der sich in der Lage sieht, 5km durch das wunderschöne Erfurt zu laufen möge sich bitte anmelden.

Egal ob schnell, langsam oder unsportlich!

Wir wollen sichtbar sein.

Wir wollen Flagge zeigen.

Und vor allem wollen wir Spaß haben!

Jetzt direkt anmelden auf www.jugendsozialwerk.de/intern

 
 
Mitarbeitervorteile
 

Nordhausen. Badehaus, Apotheken und jetzt sogar Autos von KIA und das Cafè Fünferlei im Nordhäuser Zentrum.
Mitarbeitende des Unternehmensverbund in der Region Nordhausen können bei einigen lokalen Anbietern kräftig sparen. Und auch bei überregionalen Anbietern lohnt sich oft ein Blick in die Apps unserer Mitarbeitervorteilsportale - egal ob Urlaub, Möbel, Kleidung oder Essen. Alle Infos und Zugangsdaten finden Sie im IMS-Portal im Bereich “Mitarbeiter-Services”.

Reinschauen lohnt sich!

 
 
Nur gemeinsam kommen wir ans Ziel
Neue K12 Kantine
 

Heringen. Bei HABAU gibt’s nicht nur hochwertige Bauleistungen. Dank K12 gibt’s ab jetzt auch hier bestes Essen zu stabilen Preisen. Die öffentliche Kantine wird durch die K12 Service GmbH betrieben und versorgt die HABAU-Belegschaft und externe Gäste mit einem täglich wechselnden Speisenangebot in der üblich bekannten Qualität.
Guten Appetit!

PS: Bitte weitersagen :-) 

 
 
 

SAVE THE DATE: Parkfest

 

Wülfingerode. Die Jugendsozialwerk Nordhausen gGmbH hat turbulente Monate hinter sich. Vieles ist im Wandel, vieles noch in Klärung. Aber eine Konstante bleibt: 

 

Das Parkfest in Wülfingerode!
Am 9.Mai 2026 gibt es spannende Einblicke, gute Musik, Spiel, Spaß, lecker Essen und ganz viel Miteinander. 


"Wir freuen uns auf ganz viele neue und altbekannte Gesichter. Gerade für die Kolleginnen und Kollegen aus unseren Einrichtungen ist die Resonanz zum Parkfest immer auch eine tolle Wertschätzung für ihre Arbeit im Alltag. Die ist nämlich für weite Teile unserer Gesellschaft immer noch unsichtbar.", so die neue Geschäftsführerin Jana Kleinewalter-Müller, die herzlich zum Parkfest einlädt. 

 

 

 

 
 
Nur gemeinsam kommen wir ans Ziel
Quartier Rothleimmühle
 

Nordhausen. Der Bauantrag für das neue Seniorenheim ist gestellt. Der Abriss von Nebengebäuden steht kurz bevor. Der historische Altbau wird renoviert und zum Familienzentrum umgebaut. Speisesaal und Küche werden auf links gedreht und um einem Wintergarten-Anbau ergänzt. Kurz: Es bewegt sich was im Quartier rund um die Rothleimmühle.


PS: Das Gästehaus ist weiterhin geöffnet, Buchungen bleiben möglich.

 
 
 
Messen 2026 - Überall dabei!
 

Thüringen. Egal ob kleine Messen mit Fokus auf Praktika und Seminarfacharbeiten oder die größe Ausbildungsmesse in der Nordhäuser Wiedigsburghalle: 

Fachkraftgewinnung bleibt wichtig, Nachwuchsgewinnung auch. Wir sind präsent, um Messebesuchern Orientierung zu geben, mit Vorurteilen aufzuräumen und Menschen dazu zu bringen, über Arbeit im sozialen Bereich zumindest nachzudenken. 

 

 

 
 
Nur gemeinsam kommen wir ans Ziel
Zuwachs in der ULLI 17
 

Nordhausen. Frischer Wind weht durch die Jugendwohngruppe der Ulli17. Seit einigen Monaten haben wir tatkräftige Unterstützung durch gleich zwei neue Gesichter bekommen.
Wir, Vanessa Telemann und Toni Fiedler,
freuen uns sehr, nun Teil des Teams zu sein.

 
 
 
Reminder: Hinweisgeberschutzgesetz
 
Sieht man etwas, was unrecht ist, meldet man es. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Doch manchmal bleibt die Meldung aus, weil der Beobachter Angst hat vor persönlichen Nachteilen oder Repressalien. Besonders dann, wenn man den eigenen Arbeitgeber meldet. Um dem vorzubeugen, ist nun das Hinweisgeberschutzgesetz in Kraft getreten. Unsere eingerichtete Meldestelle schützt Whistleblower konsequent und ermöglicht anonyme Meldungen. 
Alle Infos und den Zugang zum Mdelekanal finden Sie jederzeit auf www.jugendsozialwerk.de/intern
 
 
Tool des Monat's
 

Wer kennt es nicht?! Im Outlook ist das Postfach voll und wir sind gezwungen E-Mails zu löschen. Und was passiert natürlich?! 2 Jahre später brauchen wir genau DIESE EINE Info aus einer E-Mail, die gelöscht wurde. 


Was kaum einer weiß: In der oberen Zeile im Outlook findet sich der "MailStore". 

Hier werden ALLE E-Mails archiviert. Egal ob Eingang, Ausgang oder gelöscht. Hier findet sich auch die E-Mail aus 2016 wieder. 

 

Bedeutet für uns: Wir können großzügig löschen und bei Bedarf einzelne E-Mails wiederherstellen. 

Schluss mit vollem Postfach. Schluss mit parallelen Ordnerstrukturen im Outlook.

 
 

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Arnoldstraße 17, 99734 Nordhausen, Deutschland, Tel.: +49 3631 913-0

 
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Ust-Id-Nr. DE240960023 - Steuer Nr. 157 141 09283
Registergericht VR 410249, Amtsgericht Nordhausen
 
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